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28.-30.09.2012

Fahrt des Feuerwehrvereins nach Prag


Verfasser des Berichtes: Wieland Bürger

Hier geht es zum Programm der Fahrt.

 

Beinahe pünktlich fuhren am Freitag, den 28. September gegen 15:30 die 45 Personen incl. Fahrer, im schönsten Reisebus der Firma Schröder, in Gernewitz ab. Ziel war die goldene Stadt Prag, Hauptstadt der Tschechischen Republik. Um maximale Lenkzeit des Fahrers, baldmöglichste Ankunft und damit Abendessen sowie Bedürfnisse der Raucher unter einen Hut zu bringen wurde nur eine Rast gemacht und so standen wir gegen 20:00 vor dem Hotel Juno in Prag. Weitere 30 Minuten später saßen wir im böhmischen Restaurant „U Kašpárka“ (Zum Kaspar) tranken Pilsner Urquell und frönten gutbürgerlicher böhmischer Küche.  Zu später Stunde fanden sich dann ‘der harte Kern’ noch zu einem „Schlaftrunk“ im Hotelrestaurant ein.

Samstagmorgen, nach dem Frühstück, fuhren wir mit unserem Bus Richtung Zentrum und machten am Kongresszentrum Halt um von dort die Festung „Vyšehrad“zu besichtigen, neben Hradčany (Hradschin) die zweite Burg in Prag, von der eine Zeitlang im Mittelalter Böhmen regiert wurde. Hier erwartete die Gruppe eine schöne Aussicht über die Stadt und der Reiseleiter konnte „mehr oder weniger glaubhaft“ eine Menge erläutern.

Von dort ging es dann direkt ins Zentrum und den Wenzelsplatz hinab. Natürlich nicht ohne das Foto vor dem Denkmal des heiligen Wenzels und dem Nationalmuseum im Hintergrund aufzunehmen. Am unteren Ende des Wenzelsplatzes war am Durchgang zum Jungmann-Platz Einkehr im „Český Ráj“ (Böhmisches Paradies). Hier wurde  zum Mittagessen empfangen und von freundlichen jungen Damen mit böhmischen Spezialitäten verwöhnt. Da es bei 45 Personen eine Vielzahl verschiedener Besichtigungswünsche gab, erhielt jeder vom Reiseleiter einen Stadtplan vom Zentrum. Neben einigen Erläuterungen zu Sehenswürdigkeiten, trennte man sich nach dem Mittagessen zur individuellen Gestaltung des Samstagnachmittags.

Als Treffpunkt wurde für 18:30 Uhr die Schiffsanlegestelle an der Moldau vereinbart. So ging es kreuz und quer durch die Altstadt, „Na Přikopě“ (Auf dem Graben), „Obecní dům“ (Gemeindehaus), Altstädter Ring und Altstädter Rathaus mit seiner Aposteluhr, Karlsbrücke und sogar bis hinauf auf die Burg Hradschin. Leichter Nieselregen hielt nur wenige vom Stadtrundgang ab. Die setzten sich gegenüber vom Rathaus ins Straßenkaffee und erlebten den Vorbeizug der Apostel zur vollen Stunde 3 Mal und wurden, nach eigenen Angaben, beim letzten Vorbeizug von den Aposteln schon vertraulich gegrüßt. Gegen 19:00 Uhr erfolgte die Einschiffung an Bord der „Classic River“.  Beim Abendbrotbuffet war die wunderschön beleuchtete Stadt von der Moldau aus zu bestaunen. Eines der Highlights war die farbige Beleuchtung des Hradschins, die ein Geschenk der Rolling Stones an den damaligen Präsidenten Vaclav Havel war. Nach der Rückkehr ins Hotel, trafen sich die Hartgesottenen noch zu einem Absacker „Beim Kaspar“.

Nach dem Frühstück und dem Ausbuchen aus dem Hotel, einem Gruppenfoto am Bus sowie einer reichlich einstündigen Fahrt war Krušovice das nächste Ziel. Der Souvenir-Laden der Brauerei regte zu einigen Einkäufen von Mitbringsel an. Danach trieb der Hunger ins Restaurant des Hotels „U Lípy“ (Zur Linde). Verzehrte Knödelgerichte waren in der Mehrheit, wohl wissend, dass noch ein opulentes Abendbrot auf die Gruppe wartete. Weiter nach Klašterec, ein paar Schritte durch den Schloßpark an der Ohře (Eger), ein Eis und einen Kaffee und die Erkenntnis, daß Goethe auch hier schon vor uns war. Eger aufwärts  und dann kurz vor der Grenze in Skalná besuchten wir „Hrad Vildštejn“ (Burg Wildstein). Das dort befindliche historische Feuerwehrmuseum wurde erst im Juni diesen Jahres von einer Abordnung der New Yorker Feuerwehr besucht, also fühlte sich auch der Gern´zer Feuerwehrverein dort gut aufgehoben.

Anschließend ging es im Burgrestaurant zum Ritterschmauß. Eine halbe Ente, Altböhmischer Teller und Burgtaschen waren kaum zu schaffen und letztmals gutes böhmisches Bier ließen den Ausflug ausklingen. Nach zweistündiger Fahrt kamen wir wieder in Gernewitz an und die Erlebnisse bestimmten sicherlich bei Vielen die Gespräche der nächsten Tage.